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Ein Scheduler Backup-Cluster sorgt für Ausfallsicherheit für einen Scheduler indem ein oder mehrere Ersatz-Scheduler (Backup Scheduler) auf anderen Rechnern gestartet werden. Eine ausfallsicheres System besteht demnach aus einem primären Scheduler und mindestens einem Backup Scheduler.
In einem Backup-Cluster zeigen alle Job Scheduler ihre Verfügbarkeit durch das Versenden von Herzschlägen an. Alle Job Scheduler prüfen, ob die jeweils anderen Job Scheduler verfügbar sind. Stellt ein Backup Scheduler fest, dass vom primären Scheduler die Herzschläge über einen längeren Zeitraum (ca. 1-2 Minuten) ausbleiben, übernimmt dieser die Verarbeitung. Dabei werden die offenen Aufträge und laufenden Jobs fortgeführt und entsprechend der Konfiguration neue Jobs gestartet
In einem Backup Cluster ist maximal ein Job Scheduler aktiv, d.h. der primäre Job Scheduler startet Jobs bzw. verarbeitet Aufträge. Die anderen Job Scheduler sind inaktiv, d.h. die Backup Job Scheduler warten darauf, bei Ausfall des primären Job Schedulers die Verarbeitung zu übernehmen.
Die Voraussetzungen für die Operation eines Backup Clusters sind schematisch in der folgende Zeichnung abgebildet, und werden im Detail in den nächsten Abschnitt beschreiben.
Die Übernahme der Verarbeitung durch eines Backup Job Schedulers ist schematisch in der folgende Zeichnung abgebildet:
-exclusive gestartet. Die Job Scheduler, die den Cluster bilden, werden in beliebiger Reihenfolge gestartet. Der erste Job Scheduler, der nicht mit der Option -backup gestartet wurde, wird aktiv.
Folgende Kommandozeilenparameter konfigurieren einen Job Scheduler als Mitglied des Backup Clusters:
-exclusive bestimmt, dass der Job Scheduler Mitglied des Backup Cluster ist.-backup bestimmt, dass es sich um einen Backup Job Scheduler handelt. Fehlt das Attribut, dann handelt es sich um einen primären Job Scheduler. Es kann mehrere Backup Job Scheduler geben, die alle die gleiche Startpriorität im Falle eines Ausfalls des aktiven Job Schedulers haben-backup-precedence bestimmt die Rangfolge, mit der Backup Job Scheduler aktiv werden. Es wird jeweils der Job Scheduler mit dem kleinstem Wert aktiv, wenn der primäre Job Scheduler ausfällt.Beim Beenden werden die laufenden Prozessschritte von Jobs noch ausgeführt, allerdings keine neuen Prozessschritte veranlasst. Mit dem Parameter -timeout=<wert> kann das Beenden laufender Prozessschritte nach Ablauf einer Zeit erzwungen werden.
Alle Job Scheduler im Cluster werden beendet, indem in der Job Scheduler Web-Oberfläche das Kommando "terminate cluster" aufgerufen wird.
Entspricht dem XML-Kommando <terminate all_schedulers="yes">
Alle Job Scheduler im Cluster werden beendet, indem in der Job Scheduler Web-Oberfläche das Kommando "terminate cluster within 60s" aufgerufen wird. Nach Ablauf von 60 Sekunden werden alle noch laufenden Prozessschritte abgebrochen.
Entspricht dem XML-Kommando <terminate all_schedulers="yes" timeout="60">
Alle Job Scheduler im Cluster werden beendet, indem in der Job Scheduler Web-Oberfläche das Kommando "terminate and restart cluster" aufgerufen wird. Anschließend starten sie neu. Der primäre Job Scheduler ist nach dem Neustart wieder aktiv.
Werden alle Job Scheduler neu gestartet, so ist anschließend der primäre Job Scheduler der aktive Job Scheduler.
Entspricht dem XML-Kommando <terminate all_schedulers="yes" restart="yes">
Alle Job Scheduler im Cluster werden beendet, indem in der Job Scheduler Web-Oberfläche das Kommando "terminate and restart cluster" aufgerufen wird. Die Job Scheduler starten anschließend neu. Der primäre Job Scheduler ist nach dem Neustart wieder aktiv. Nach Ablauf von 60 Sekunden werden alle noch laufenden Prozessschritte abgebrochen.
Werden alle Job Scheduler neu gestartet, so ist anschließend der primäre Scheduler der aktive Job Scheduler
Entspricht dem XML-Kommando <terminate all_schedulers="yes" restart="yes" timeout="60">
Ein aktiver Job Scheduler wird beendet, indem in der Job Scheduler Web-Oberfläche das Kommando "terminate" aufgerufen wird. Das Kommando hat keinen Einfluss auf Backup Job Scheduler, es erfolgt kein Failover, da kein Fehlerzustand im primären Job Scheduler eingetreten ist.
Entspricht dem XML-Kommando <terminate>
Ein aktiver Job Scheduler wird beendet und anschließend neu gestartet, indem in der Job Scheduler Web-Oberfläche das Kommando "terminate and restart" aufgerufen wird. Das Kommando hat keinen Einfluss auf Backup Job Scheduler, es erfolgt kein Failover, da kein Fehlerzustand im primären Job Scheduler eingetreten ist.
Entspricht dem XML-Kommando <terminate restart="yes">
Ein Job Scheduler wird beendet und anschließend neu gestartet, indem in der Job Scheduler Web-Oberfläche das Kommando "terminate and restart" aufgerufen wird.
Der Backup Job Scheduler wird nach dem Neustart nicht aktiv. Ist im Cluster ein inaktiver primärer Job Scheduler gestartet, so wird dieser aktiv.
Entspricht dem XML-Kommando <terminate restart="yes">
-backup-precedence welcher Job Scheduler aktiv wird.Der primäre Job Scheduler wird mit "terminate fail-safe" beendet. Ein bereits laufender Backup Job Scheduler übernimmt automatisch nach ca. 1-2 Minuten die Verarbeitung.
<terminate restart="yes">. Die Backup-Scheduler laufen nicht an. Der primäre Job Scheduler wird aktiv.Wenn ein aktiver Backup Job Scheduler beendet wird, dann wird er beim Neustart inaktiv sein. Falls der primäre Job Scheduler längere Zeit ausfällt, muss der Backup Job Scheduler als primärer Job Scheduler gestartet werden. Ein Backup Job Scheduler wird als primärer Job Scheduler gestartet, indem beim Aufruf von jobscheduler.cmd der Parameter "start -exclusive" anstelle von "start" angegeben wird.
Wenn beim Start nur der Parameter "start" angegeben wird, damm wird der Job Scheduler so gestartet wie es beim Setup eingerichtet wurde.
Folgende zusätzliche Kommandos gibt es für den Betrieb eines Job Scheduler im Backup Cluster
Zuletzt geändert von ur, 2007-01-10 |