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Zentrale Konfiguration durch einen Supervisor Job Scheduler

Bei der zentralen Administration von Konfigurationen für Objekte (Jobs, Job-Ketten, Aufträgen und Sperren) melden sich sogenannte "Workload Job Scheduler" an einem zentralen Job Scheduler, dem "Supervisor" an und werden von ihm mit den Konfigurationsdateien für Objekte versorgt. Zusätzlich zu der vom Supervisor bereitgestellten Konfiguration werden die lokalen Konfigurationen aus den Hot Folders der Workload Job Scheduler (./config/live) sowie der Konfigurationsdatei ./config/scheduler.xml eingelesen.

Inhalt

Eine typische Konfiguration

Der Supervisor

Einen Job Scheduler an den Supervisor anmelden

Wirksamkeit von lokalen Änderungen an der Konfiguration

Übernehmen einer vorhandenen Konfiguration in die zentrale Verwaltung

Verhalten der Job Scheduler beim Start

Workload Job Scheduler

Supervisor Job Scheduler

Eine typische Konfiguration

Ein Supervisor Job Scheduler mit dem Verzeichnis ./config/remote. Darin gibt es einen Ordner _all, der allgemeine Objekte für alle Workload Job Scheduler bereitstellt. Für die Workload Job Scheduler gibt es jeweils ein Verzeichnis mit den zu replizierenden Objekten.

Der Supervisor

Der Supervisor verwaltet die Konfigurationen für die Workload Scheduler in dem Verzeichnis ./config/remote. Beim Start des Supervisors sowie bei Änderungen an den Konfigurationsdateien werden diese an die betroffenen, laufenden Workload Job Scheduler in deren Verzeichnis ./config/cache repliziert. Die Workload Job Scheduler überwachen dieses lokale Verzeichnis und übernehmen die Konfigurationen daraus (siehe Hot Folders).

Im zentralen Konfigurationsverzeichnis ./config/remote wird dazu pro Workload Job Scheduler ein Verzeichnis mit dem Namen host#port angelegt. Außerdem wird pro vorhandenem Job Scheduler Cluster siehe Backup Clusters und Load Balancing, ein Verzeichnis mit der Scheduler ID des Clusters angelegt. Die in den jeweiligen Verzeichnissen enthaltene Verzeichnisstruktur wird an die zugehörigen Workload Job Scheduler bzw. an den zugehörigen Job Scheduler Cluster repliziert.

Zusätzlich wird die Verzeichnisstruktur, die im Ordner _all vorliegt, an alle Workload Job Scheduler repliziert. Damit ist es möglich Definitionen für Objekte, die für alle Workload Job Scheduler gültig sein sollen, an einer Stelle zu verwalten.

Fällt der Supervisor aus, können die Workload Job Scheduler mit der zuletzt erfolgreich replizierten Konfiguration problemlos gestartet werden.

Einen Job Scheduler an den Supervisor anmelden

Ein Workload Job Scheduler meldet sich am Supervisor mit einem Eintrag in der Konfigurationsdatei ./config/scheduler.xml an. Das Attribut <config supervisor="…"> im Element config bezeichnet den Host und den Port des Supervisors in der Syntax host:port.

Wenn der Supervisor nicht erreichbar ist, startet der Workload Job Scheduler mit der zuletzt erfolgreich replizierten Konfiguration.

Wirksamkeit von lokalen Änderungen an der Konfiguration

Lokale Konfigurationen können zusätzlich zu der Konfiguration, die durch den Supervisor bereitgestellt wurde, angelegt werden.

Die Job Scheduler Konfigurationsdatei ./config/scheduler.xml eines Workload Schedulers kann Definitionen für lokale Objekte beinhalten. Ebenso können im Hot Folder ./config/live lokale Objekte definiert werden.

Die zentral beim Supervisor gespeicherte und erfolgreich replizierte Konfiguration hat Vorrang vor lokalen Konfigurationen. Bei Namensgleichheit wird die zentrale Konfiguration verwendet. Wenn ein bereits in der zentralen Konfiguration vorhandenes Element in der lokalen Konfiguration hinzugefügt wird, wird das vom Workload Job Scheduler bemerkt und abgewiesen. Im Protokoll wird dann eine entsprechende Warnung eingetragen.

Wenn beim Supervisor ein Objekt hinzugefügt wird, das bereits in der lokalen Konfiguration vorhanden ist, wird die lokale Konfiguration überschrieben. Die lokale Konfigurationsdatei bleibt erhalten, wird aber nicht mehr verwendet (stattdessen wird eine Warnung ins Protokoll geschrieben s.o.).

Wird ein Objekt beim Supervisor gelöscht, das auch in der lokalen ´Konfiguration vorhanden ist, wird der Job aus dem Workload Job Scheduler entfernt:

a) Der Job ist im Hot Folder ./config/live lokal konfiguriert: die lokale Konfiguration wird eingelesen
b) Der Job ist in ./config/scheduler.xml konfiguriert: der Job wird beim nächsten Start des Job Schedulers eingelesen.

Übernehmen einer vorhandenen Konfiguration in die zentrale Verwaltung

Wenn ein vorhandener, lokal administrierter Job Scheduler in die zentrale Verwaltung eines Supervisors aufgenommen werden soll, sind folgende Schritte notwendig.

Verhalten der Job Scheduler beim Start

Workload Job Scheduler

Der Job Scheduler baut die Verbindung zum Supervisor auf und bestellt die Konfiguration. Erst nach der Replikation beginnt er den Betrieb. Wenn der Supervisor nicht erreichbar ist, verwendet der Job Scheduler die vorhandene Konfiguration. Falls die Replikation später möglich wird, wird sie durchgeführt. Änderungen an der zentralen Konfiguration werden dann sofort wirksam.

Supervisor Job Scheduler

Wenn der Supervisor startet, repliziert er die Konfigurationen für die Workload Job Scheduler.


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Zuletzt geändert von ur, 2008-01-15