Job Scheduler Erste Seite |
| 19. Mai 2002 |
Der Job Scheduler wird unter Windows als Dienst betrieben. Die Einrichtung erfolgt automatisch mit dem Installationsprogramm. Nachstehend sind die Kommandozeilenoptionen beschrieben, die für die Einrichtung relevant sind. Diese Optionen werden vom Installationsprogramm ins Start-Script .\bin\jobscheduler.cmd (Windows) bzw. ./bin/jobscheduler.sh (Unix) übernommen.
Aufruf
scheduler -remove-service [-service-name=name] [-id=id]
scheduler [-remove-service] -install-service
[-service-name=name] [-service-display=gezeigtername] [-service-descr=beschreibung]
[-need-service=name]
[optionen]
Parameter
-remove-service
Entfernt den Dienst. Der Dienst muss vorhanden sein.
-install-service
Installiert den Dienst. Weitere Kommandozeilenoptionen, die hier nicht aufgeführt sind, werden beim Start des Dienstes dem Job Scheduler übergeben (v.a. -id=, -log-dir=)
-service-name=name
Stellt den (internen) Dienstnamen ein für -remove-service oder -install-service.
Voreinstellung ist sos_scheduler. Wenn die Option -id= angegeben ist: sos_scheduler_id
-service-display=gezeigtername
Gibt den angezeigten Namen des Dienstes an.
Voreinstellung bei nicht angegebenen -service-name ist "SOS Job Scheduler". Wenn die Option -id= angegeben ist: "SOS Job Scheduler -id=id". Wenn -service-name= angegeben ist, ist dies als angezeigter Name voreinstellt.
-service-descr=beschreibung
Setzt die Beschreibung des Dienstes. Voreinstellung ist "Job Automation Processor".
In Windows NT 4 ignoriert der Job Scheduler diese Option.
-need-service=dienst
Gibt einen anderen Dienst an, von dem dieser Dienst abhängig ist. Windows startet diesen Dienst erst, wenn der andere Dienst läuft. Die Option kann mehrfach angegeben werden. Ein unbekannter Dienstname wird von Windows nicht bemängelt.
Diese Option kann bspw. eingesetzt werden, wenn Job Scheduler und Datenbank auf demselben Server ablaufen und sichergestellt werden soll, dass die Datenbank zuerst gestartet ist bevor der Job Scheduler startet.
Der Name eines Dienstes wird in der Dialogbox zum Dienst in der Dienststeuerung angezeigt.
Fehler beim Start
Die Dienststeuerung in Windows erlaubt es dem Dienst nicht, eine Fehlermeldung zurückzugeben, wenn der Dienst nicht starten kann. Deshalb schreibt der Dienst einen einfachen Eintrag in die Ereignissteuerung.
Außerdem wird eine E-Mail mit der Fehlermeldung verschickt. Dazu werden die Einträge aus der Datei factory.ini log_mail_from, log_mail_to, log_mail_cc, log_mail_bcc und smtp verwendet. Eine mit -ini= eingestellte Konfigurationsdatei wird nicht verwendet. Die Einstellungen in der Datei sos.ini, Abschnitt [mail] werden alternativ verwendet (s.a. sos.ini, Abschnitt [spooler]).
Zuletzt geändert von ap, 2007-09-30 |